Die Zielsetzung unserer Arbeit mit den Bewohnerinnen und Bewohnern orientiert sich im Wesentlichen an den Aufgaben und Maßnahmen der Eingliederungshilfe gemäß §§ 53 Abs. 1, 54 Abs. 1, 55 SGB XII, §§ 2, 3 EHVO, § 55 SGB IX, § 100 Abs. 1 Nr. 1 BSHG gem. Art. 68 des Gesetzes zur Einordnung der Sozialhilfe in das Sozialgesetzbuch.


Ziel ist es, den jungen Menschen einen adäquaten Lebensrahmen zu bieten, in dem sie mit ihrer Behinderung leben können und in dem sie sich wohl fühlen.


In unserem Haus erfolgt eine entwicklungsbegleitende Wahrnehmungsförderung von jungen Menschen.


Dazu gehören pädagogisch-therapeutische Förderprozesse, um die Handlungskompetenz der jungen Menschen zu erweitern, ihnen neue Erfahrungen zugänglich zu machen und ihre Integration anzustreben.


Dies sind unter anderem:


•  Die Entwicklung der Persönlichkeit,

•  Die Respektierung der Person,

•  Die Schaffung und Gestaltung verträglicher und akzeptabler Lebensräume,

•  Die Entwicklung von eigenen Interessen,

•  Die Herausbildung einer eigenen Meinung,

•  Das Herausfinden von Kompetenzen und deren Stärkung,

•  Die Förderung von Alltagskompetenzen hinsichtlich größtmöglicher
  Selbstständigkeit

•  Ein besseres, verständnisvolleres und entspanntes Umgehen miteinander
  zu ermöglichen,

  Die Akzeptanz der eigenen Behinderung


Grundprinzip aller Handelnden ist es, dass sie sich den Erfordernissen der Bewohner anpassen. Erst auf der Basis des gegenseitigen Vertrauens können Fördermaßnahmen wirkungsvoll sein. Der jeweilige Betreuer, zu dem der Bewohner nur langsam sein Vertrauen aufbauen kann, wird ihm helfen, Sicherheit zu finden, in einer für ihn unsicheren Umwelt.